Online-Befragung zu Folgen der Corona-Pandemie für Menschen mit Behinderung und/oder chronischen Erkrankungen

Der „Corona-Konsultationsprozess“ der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) beschäftigt sich – unterstützt durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) – mit den Folgen der COVID-19-Pandemie für Menschen mit Behinderungen/chronischen Krankheiten. Eine Online-Befragung soll notwendige Daten liefern, um Handlungsfelder besser identifizieren und beschreiben zu können. Dabei sollen verschiedene Perspektiven berücksichtigt werden.
Der Fragebogen, der sich an Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen wendet, bietet u.a. die Möglichkeit, ausführlich über pandemiebedingte Auswirkungen im Bildungsbereich Auskunft zu geben. Hochschulbildung wird in der Abfrage explizit berücksichtigt, sodass Daten ggf. entsprechend auswertbar sein werden.

Es besteht die Möglichkeit für Studierende mit Behinderungen und chronische Erkrankungen über Auswirkungen der Pandemie auf ihr Studium und andere Lebensbereiche Auskunft zu geben. Eine Teilnahme an der Online-Befragung ist bis zum 13. Dezember 2020 möglich. Die Befragung wird in Kooperation mit dem Zentrum für Sozialforschung Halle e. V. (ZSH) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg durchgeführt.

Fragebogen für Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten: https://umfragen.zsh.uni-halle.de/index.php?r=survey/index&sid=341312&lang=de

Informationen zur Befragung: https://www.dvfr.de/rehabilitation-und-teilhabe/meldungen-aus-der-reha-landschaft/detail/artikel/online-befragung-corona-folgen-fuer-menschen-mit-behinderungen/

„Bewältigung der Corona-Pandemie: Informationen für Studierende“

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW hat eine Infoseite mit Informationen zum Hochschulbetrieb in Nordrhein-Westfalen.
Dort finden Studierende u. a. auch folgende Infos : „Bewältigung der Corona-Pandemie: Informationen für Studierende“: Rechtsverordnungen zum Bafög-Bezug, Wohnrecht in den Studierendenwohnheimen bezüglicht der corona-bedingten Verlängerungen der Studienzeit, Regelungen zu Prüfungsordnungen etc.

Der Link zu der Seite ist: https://www.mkw.nrw/FAQ_Hochschulen_Corona

Uni ohne Vorurteile hat neue Studie veröffentlicht

Die AG Uni ohne Vorurteile der Universität Bielefeld hat die Studie „Kategorisch unterschätzt und ausgeschlossen“: Wahrnehmung von und Erfahrungen mit Diskriminierung an der Universität Bielefeld 2019/2020 veröffentlicht. Ihr findet die Veröffentlichung hier:

https://pub.uni-bielefeld.de/record/2946687

Semesterstart !!!

Wir begrüßen euch zum neuen Wintersemester 2020/2021! Insbesondere begrüßen wir auch die neuen Erstsemester.

Nach wie vor gilt: Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, uns und unsere Arbeit einfach kennenlernen möchtet, Hilfe rund um das Studieren mit Behinderung und chronischen Krankheiten benötigt, meldet euch gerne bei uns!

Derzeit leider noch ausschließlich per Mail:

rsb@asta-bielefeld.de

Mädchen sicher inklusiv

Dies ist das Logo von Mädchen sicher inklusiv - Fachstelle Gewaltschutz bei Behinderung

Kennt ihr schon „Mädchen sicher inklusiv“, die Fachstelle für Gewaltschutz bei Behinderung? Sie haben ein Video für junge Frauen und Mädchen erstellt, um auf ihre barrierearme Angebote aufmerksam zu machen. Denn Mädchen und Frauen mit Behinderung oder chronischen Krankheiten erleben besonders häufig Gewalt! Studien belegen, dass diese Personengruppe zwei- dreimal häufiger Gewalt erlebt, als der weibliche Bevölkerungsdurchschnitt. Hinzu kommt, dass sowohl die Suche als auch die Inanspruchnahme von Hilfe- und Unterstützungsangeboten durch mangelnde Barrierefreiheit erheblich erschwert ist.

Schaut euch das tolle Video mal an:

Ihr findet mehr Infos über „Mädchen sicher inklusiv“ online auf ihrer Website: https://www.mädchensicherinklusiv-nrw.de

Apps gegen Depressionen, Ängste und Burnout

Apps können manchen Menschen beim Umgang mit psychischen Erkrankungen helfen und Betroffene unterstützen die z.T. langen Wartezeiten auf einen Therapieplatz zu überbrücken. Einige Krankenkassen übernehmen die Kosten ganz oder teilweise. Unter folgendem Link könnt ihr mehr erfahren:

https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/leistungen-gesetzliche-krankenkassen/apps/depressionen/

Nothilfe für Studierende läuft Ende September aus!

Mehr Infos im Bericht von Radio Bielefeld:

„NRW und die Welt“, Freitag, 25.09.2020

https://www.radiobielefeld.de/nachrichten/nrw-und-die-welt/detailansicht/nothilfe-fuer-studenten-laeuft-ende-september-aus.html

Artikel über das Studieren mit Behinderung

In der neuesten Ausgabe von „Soziales im Blick“ vom Sozialverband Deutschland (Ausgabe Nr.10/Oktober 2020), gibt es folgenden Artikel zum Thema „Mit Handicap studieren in Zeiten von Corona“:

https://www.sovd.de/publikationen/sovd-zeitung/neues-aus-der-sovd-zeitung/mit-handicap-studieren-in-zeiten-von-corona

Fernsehbeitrag

In der Lokalzeit: „OWL Aktuell“, lief am 16.09.2020 ein Beitrag über das derzeitige Studium an der Universität Bielefeld.

Es gab darin auch ein Interview mit unserem Rektor, Herrn Prof. Dr. Sagerer, zur momentanen Studiensituation und zu den Aussichten für das Wintersemester 2020/21.

Den vollständigen Beitrag findet ihr hier:

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ostwestfalen-lippe/video-studiogast-prof-gerhard-sagerer-rektor-universitaet-bielefeld-100.html

Änderungen bei Nachteilsausgleichen und Härtefallregelungen wegen Coronavirus-Epidemie

Ordnung zur Bewältigung der durch die Coronavirus SARS-CoV-2 -Epidemie an den Betrieb der Universität Bielefeld gestellten Herausforderungen in Studium, Lehre und Prüfungen vom 15. Mai 2020 i.V.m. mit den Änderungen vom 08.07.2020

Verbindlich sind die im Verkündungsblatt der Universität Bielefeld – Amtliche Bekanntmachungen veröffentlichten Fassungen

Auf Grund des § 2 Abs. 4 und des § 82a des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz) vom 16. September 2014 (GV. NRW. S. 547), zuletzt geändert am 14. April 2020 durch Art. 10 des Gesetzes zur konsequenten und solidarischen Bewältigung der COVID-19-Pandemie in Nordrhein-Westfalen und zur Anpassung des Landesrechts im Hinblick auf die Auswirkungen einer Pandemie (GV. NRW. S. 218b), sowie auf Grund der Verordnung zur Bewältigung der durch die Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie an den Hochschulbetrieb gestellten Herausforderungen (Corona-Epidemie-Hochschulverordnung) vom 15. April 2020 (GV. NRW. S. 298), zuletzt geändert am 15. Mai 2020 durch die Erste Verordnung zur Änderung der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung (GV. NRW. S. 356d) hat das Rektorat der Universität Bielefeld im Benehmen mit den Fakultäten folgende Ordnung erlassen:

§ 3 Nachteilsausgleich und Härtefälle

(1) Die Regelungen zum Nachteilsausgleich bleiben unberührt. Auf die besondere Situation aufgrund der Einschränkungen durch die Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie ist Rücksicht zu nehmen. Insbesondere ist Studierenden, die einer Risikogruppe nach der Klassifizierung des Robert-Koch-Instituts angehören, oder mit einer Person in einem Haushalt leben, die einer Risikogruppe angehört, angemessener Nachteilsausgleich zu gewähren.

(2) Macht ein*e Studierende*r glaubhaft, dass sie*er wegen von ihr*ihm nicht zu vertretenden Gründen im Zusammenhang mit der Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie nicht in der Lage ist, an einer Prüfung in der vorgesehenen abweichenden Prüfungsform oder an dem neu angesetzten Termin teilzunehmen, und dass ihr*ihm dadurch eine besondere Härte entsteht, kann ihr*ihm auf schriftlichen Antrag an die Prüfungsbehörde ein gesonderter Prüfungstermin in einer adäquaten Prüfungsform gewährt werden. Eine besondere Härte kann insbesondere vorliegen, wenn der unmittelbar bevorstehende Abschluss des Studiums vereitelt wird.