Ab nächstem Wintersemester ist jede dritte Univeranstaltung in Präsenz geplant

Die Bielefelder Universität plant im kommenden Wintersemester wieder mindestens jede dritte Veranstaltung vor Ort stattfinden zu lassen. Man setzte darauf, dass ein großer Teil der Studierenden und Beschäftigten geimpft sei, sagte Uni-Kanzler Becker. Zudem habe man ein unkompliziertes Testangebot auf dem Campus. Die Uni will in ihren Seminarräumen mehr als 100 Luftreinigungsgeräte installieren lassen und hat die Lüftungsanlagen in den Hörsälen und in der Bibliothek von Umluft auf Frischluft umgestellt.

Das Bild zeigt einen Teil der Unihalle des Hauptgebäudes mit Studierenden

Quelle, Text und Bild: radiobielefeld.de/nachrichten


Mehr als die Hälfte der jungen Deutschen ist häufiger traurig oder depressiv

Ergebnisse der repräsentativen Studie „Generation Corona“ der pronova BKK, für die 1.000 junge Menschen im Alter von 16 bis 29 Jahren befragt wurden.https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/33-aktuelles/7290-mehr-als-die-haelfte-der-jungen-deutschen-ist-haeufiger-traurig-oder-depressiv?fbclid=IwAR1Lsvts6n3G7kzUDwgVV5SglHTTPloPMACn7YAWsS-MCi86cuLgZqCQuoE

WICHTIG! Änderung im Service der Unibibliothek für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung

Durch die Umstellung auf das cloudbasierte Bibliotheksmanagementsystem ergeben sich Änderungen in den Services für Studierende mit Behinderungen:

  • Alle Studierende werden per Mail darüber informiert, wenn eine Leihfrist endet und können dann über das Ausleihkonto ihre Bücher verlängern
  • Studierende mit Behinderung (GdB mindestens 50 %) können eine Dauervollmacht für die Ausleihe über die Zentralen Leihstelle der Bibliothek einrichten lassen.
  • Fernleihgebühren werden Studierenden mit Behinderung nach einem formlosen Antrag (z.B. per Mail) erlassen.

Insbesondere die Dauervollmacht für die Ausleihe bietet jetzt eine große Verbesserung für Studierende.

Bei Rückfragen können sich Studierende gerne an die Bibliothek (Frau Neumann) wenden.


Hertz 87.9 interviewt uns vom RSB

Am Freitag wurden wir vom RSB vom Bielefelder Campus-Radio Hertz 87.9 interviewt. Nachhören könnt ihr hier:

https://drive.google.com/file/d/15hyutMycq-p6vxdQnicpbLQtPmXPINCu/view

Auf dem Foto ist das Büro des RSB von außen zu sehen. Man sieht die Verglasung der Außenfront und einige Plakate und Infos, die dort hängen.

Wir bedanken uns herzlich bei Hertz 87.9 für das Interview!

Gesammelte News zum Wochenbeginn:

Der gefährliche Versuch, Gewalt gegen Menschen mit Behinderung nachvollziehbar zu machen

Kommentar über einen Bericht im RBB- Fernsehen zur Tötung von vier Menschen in Potsdam in einem Wohnhaus für Menschen mit Behinderung. Lesenswert!

„Erlösung“ als Motiv? 1. Mai 2021


Forsa-Umfrage: Wie das Online-Studium Studenten auf die Psyche schlägt

Aus dem Text: „Welche Folgen hat diese digitale Ausgabe des Studentenlebens für die Studierenden? Wie gut kommen die Studentinnen und Studenten damit zurecht? Was belastet sie? Dazu liegen jetzt Ergebnisse einer Forsa-Umfrage vor, die im Auftrag der Techniker (TK) erstellt wurde.“

https://www.pointer.de/studium/aktuelles/17105/online-studium-psyche-der-studenten-umfrage.htm?fbclid=IwAR0NrcKa1u6nKdV3zirYQVgtVqZwWItkSqedQKAC2DL6k0lo99yLM-aQxMY


#One more year,  Appell an Studierende: Gönnen Sie sich ein Jahr mehr!

Beitrag von Monika Sieverding

Monika Sieverding ist Psychologie-Professorin an der Universität Heidelberg und leitet den Arbeitsbereich Psychologische Genderforschung und Gesundheitspsychologie. Zusammen mit Laura Schmidt, Fabian Scheiter und Julia Obergfell hat sie das Thema Stress im Studium erforscht.

Seit zwei Semestern findet Hochschullehre fast komplett online statt. Mein Rat: Hängen Sie die hinten dran. Holen Sie das nach, was Sie jetzt verpassen – die Präsenzkurse, die Praktika und auch die Partys.

https://www.spiegel.de/start/appell-einer-professorin-in-der-corona-krise-verlaengern-sie-ihr-studium-a-7cffd2a7-3366-45c2-b5bb-9bd5303f61b0?fbclid=IwAR3v4pE4Zn-gEheKReUsyOlthbjk4NNbBNuaPcYz4LnK0LbHri82TrZWJvE


Finanzierung des Studiums im Sommersemester 2021

Der Bund und die Studierendenwerke haben die Überbrückungshilfen für Studierende in Notlage
verlängert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt eine Überbrückungshilfe für Studierende in
pandemiebedingten Notlagen bereit. Diese beinhaltet zwei Elemente: den KFW-Studienkredit sowie Zuschüsse, die über die Studierendenwerke verteilt werden.
Weitere Infos dazu gibt es hier:
https://www.bmbf.de/de/wissenswertes-zur-ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende-11509.html?
fbclid=IwAR2ir_MpvZ6E7QWKIBwu2CcfF_d-T5nEAZo2M8-IkWQCgZisEHOjmrHE7tI

Beratung zur Finanzierung des Studiums an der Uni Bielefeld:

Wir empfehlen bei Fragen zur Finanzierung des Studiums:
Studienfinanzierungsberatung des ASTA
ACHTUNG:
Aufgrund der Coronakrise gibt es zurzeit nur eine ausführliche Mailberatung und in ganz besonderen
Ausnahmefällen auch telefonische Beratung.
Zu erreichen unter:
beratung-stk@asta-bielefeld.de
Auf der Seite der Beratung (http://asta-bielefeld.de/asta/studienfinanzierungsberatung/ ) gibt es auch
folgende Info zum Download:

„Hilfen in der Coronakrise“
Download als PDF
„Diese Beratung hilft dir bei allen Fragen und Themen rund um das Thema Studienfinanzierung
weiter. Hier kannst du einen Überblick über die verschiedenen Wege der Studienfinanzierung
jenseits des BAföGs erhalten (u.a. Studienkredite und Abschlussdarlehen sowie Stipendien) und
dich kurz informieren, welche in Frage kommen. Ebenso können sich hier Studierende, die
während der Zeit der Studiengebührenerhebung einen NRW-Bank Kredit aufnahmen,
informieren, wie man diesen am besten zurückzahlen oder ganz oder teilweise tilgen kann.“

Auf dem Foto sieht man ein Schild, das auf dem Campus der Uni Bielefeld steht. Darauf steht: Eingang Testzentrum und es ist ein großer roter Pfeil abgebildet, der in Richtung des Eingangs zeigt.

Krankenversicherung für Studentinnen und Studenten

Neue Online-Infoseite von Patientenberatung.de

„Das ist jetzt wichtig: Spannende neue Eindrücke, ein Umzug, vielleicht sogar der erste Nebenjob: Mit dem Studium beginnt für junge Menschen ein aufregender Lebensabschnitt. Bevor das erste Semester starten kann, müssen sich angehende Studierende um ein paar wichtige Dinge kümmern – zum Beispiel um ihre Krankenversicherung. Wir teilen Ihnen mit, worauf Studentinnen und Studenten diesbezüglich achten sollten.“

Link dazu:

https://www.patientenberatung.de/de/recht/krankenkasse/krankenversicherung-fuer-studentinnen-und-studenten


Psychischer Druck im Studium: In den Staatsdienst trotz Psychotherapie

Artikel der FAZ vom 22.04.2021 (von Viktoria Willenborg)

„Die Pandemie setzt ihnen zu. Doch aus Angst, den Anspruch auf Verbeamtung zu verlieren, verzichten viele Lehramts-Studenten voreilig auf psychologische Hilfe.“

https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/psychischer-druck-im-studium-in-den-staatsdienst-trotz-psychotherapie-17302061.html

Semesterstart!!!

Drei Katzen mit Schultafeln.

Wir begrüßen euch zum neuen Sommersemester 2021! Insbesondere begrüßen wir auch die neuen Erstsemester.

Nach wie vor gilt: Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, uns und unsere Arbeit einfach kennenlernen möchtet, Hilfe rund um das Studieren mit Behinderung und chronischen Krankheiten benötigt, meldet euch gerne bei uns!

Auch in diesem Semester planen wir wieder einige Veranstaltungen und beraten euch gerne.

Derzeit leider noch ausschließlich per Mail:

rsb@asta-bielefeld.de


Neues Testzentrum an der Uni-Mensa öffnet!

Auf dem Foto sieht man ein Testset, im Hintergrund liegen blaue, medizinische Handschuhe.
Foto: Radio Bielefeld/Lokalnachrichten

Das neue Testzentrum in der Uni-Mensa öffnet!!!
Am Sonntag (11.04.) öffnet das neue Testzentrum im Gebäude X der Uni Bielefeld. Vor dem Testen muss ein Termin gebucht werden. Das Ergebnis gibt es innerhalb von 15 bis 20 Minuten per Mail.
Mehr Infos und Anmeldemöglichkeiten gibt es hier:
https://testzentrum-bi.de/

Neue Folge des Sozialverband Deutschland NRW-Podcast „Sozialberatung to go“

Unter dem Titel „Schwerbehinderung“ gibt es eine neue Folge des Podcast-Formats. Darin enthalten sind unter anderem Infos zu den Fragen:

Was hat man von einer anerkannten Schwerbehinderung?

Wie sind im Widerspruchsverfahren die Erfolgsaussichten?

Sind die Ausweise befristet?

Der Podcast ist gedacht für alle, die sich allgemein über das Thema Schwerbehinderung informieren wollen oder nähere Informationen, etwa zur Beantragung eines Schwerbehindertenausweises, benötigen.

Alle Infos findet ihr unter dem Link:

www.sovd-nrw.de unter dem Tab: Service/Podcast

Sondererhebung Deutschland-Barometer Depression:

Eine unkenntliche Person sitzt in nachdenklicher Pose vor einem verregneten Fenster. Foto: Shutterstock

2. Lockdown verschlechtert Krankheitsverlauf und Versorgung von psychisch Erkrankten massiv. Mehr findet ihr hier:

https://www.deutsche-depressionshilfe.de/forschungszentrum/deutschland-barometer-depression

Studierende mit Behinderung brechen öfter ab

Beitrag vom 19.01.2021 aus: „Forschung und Lehre“:
Rund jeder zehnte Studierende in Deutschland hat eine Behinderung. Diese wirkt sich auf die Studiendauer und den Studienerfolg aus. Den ganzen Artikel findet ihr hier:

https://www.forschung-und-lehre.de/lehre/studierende-mit-behinderung-brechen-oefter-ab-3411/?fbclid=IwAR2YQzvFOBRPmzgrHNU76shFPCNWeUPFMMwW6k2jeVHn_hZYpZ_HuiaB6LU

Am 08. März 2021 ist Weltfrauentag

Frauen mit Behinderung sind öfter von sexueller Gewalt betroffen

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März macht Handicap International (HI) darauf aufmerksam, dass weltweit eine von drei Frauen Opfer von Gewalt ist. Frauen mit Behinderung sind besonders gefährdet. Sie erleiden sehr viel häufiger Gewalt. Das Ziel der humanitären Hilfsorganisation Handicap International ist, die Risiken zu bekämpfen und den Opfern medizinisch und psychologisch zu helfen.

Weltweit sind nach aktuellen Studien der Weltgesundheitsorganisation WHO 35 Prozent der Frauen und Mädchen physischer, emotionaler und/oder sexueller Gewalt durch ihren Partner oder eine andere Person ausgesetzt. Frauen und Mädchen mit Behinderung erleiden etwa zehnmal so oft sexuelle Gewalt als weibliche Personen ohne Behinderung. Dies ist eine schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte.

HI kämpft für ein Leben in Würde für Frauen mit Behinderung

Das Ziel von Handicap International ist es, Frauen vor Gewalt zu bewahren und ihnen mit psychologischer und medizinischer Unterstützung zur Seite zu stehen. Aufgrund sozialer und kultureller Traditionen und Klischees wird Frauen oft das Recht abgesprochen, ein selbstbestimmtes Sexualleben zu führen oder selbst zu entscheiden, ob und wann sie Kinder bekommen wollen. Vor allem Frauen mit Behinderung, die häufig von Erwachsenen des eigenen familiären Umkreises abhängen, sind gefährdet. Die erlebte Gewalt verursacht zahlreiche Gesundheitsprobleme, psychische Traumata und führt zu sozialer und ökonomischer Exklusion.

Weitere Informationen dazu gibt es hier:

https://handicap-international.de/de/internationaler-frauentag-frauen-mit-behinderung-sind-zehnmal-fter-von-sexueller-gewalt-betroffen?fbclid=IwAR26EwTixXl1WyU0QHNmF-ns0QM2aNxqEDMbNUrTSfz79dxM7Co2tqd471o

„Sexualität, Familienplanung, Selbstbestimmung – Frauen erzählen vom behindert werden“

Neuer Doku-Clip jetzt online! Gerne teilen!

Eine Frau schminkt sich vor einem Spiegel. Text: Frauen erzählen vom behindert werden. Sexualität, Familienplanung, Selbstbestimmung.

*Leichte Sprache unten*

Version mit Untertiteln:

https://www.youtube.com/watch?v=Fg3VXt9Lfzw

Version mit Untertiteln und Audiodeskription:

https://www.youtube.com/watch?v=F-37Gq85Z7U

Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen erleben tagtäglich verschiedene Formen von direkter und struktureller Diskriminierung. Insbesondere Frauen* mit Behinderung sind überdurchschnittlich oft von Gewalt betroffen. Das hat eine umfangreiche Studie der Universität Bielefeld u.a. aufgezeigt (1).

Für uns vom autonomen Referat für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung des AStA der Universität Bielefeld gehört es zur Beratung von Studierenden, auch Aufklärungsarbeit zu leisten. Aus diesem Grund haben wir beschlossen den Clip „Sexualität, Familienplanung, Selbstbestimmung – Frauen erzählen vom behindert werden“ zu drehen. Wir konnten drei engagierte Protagonistinnen gewinnen, die uns einen kleinen Einblick in die Lebenswelten von Frauen gewähren, die behindert werden. Uns ist bewusst, dass noch viele Perspektiven und diversere Positionen fehlen und hoffen, dass in Zukunft noch mehr Beiträge zu mehr Sichtbarkeit beitragen!  

Unter www.frauen-gegen-gewalt.de/hilfe-vor-ort.html könnt ihr Eure Stadt und den Bedarf zur Barrierefreiheit eingeben und bekommt Adressen von Hilfe- und Unterstützungsangeboten.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ erreicht Ihr unter der Nummer 08000 116 016

(1) Kurzfassung der Studie „Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland“ findet Ihr z.B. hier:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/lebenssituation-und-belastungen-von-frauen-mit-beeintraechtigungen-und-behinderungen-in-deutschland/80576


Leichte Sprache


Menschen mit Behinderung werden leider häufig anders und schlechter behandelt als Menschen, die keine Behinderung haben.
Frauen mit Behinderung erleben auch häufig Gewalt.
Deshalb haben wir einen Film gedreht, der die besondere Situation von Frauen mit Behinderung beschreibt.

Wir sind eine Gruppe von Studierenden der Universität Bielefeld, die behinderte Studierende beraten.

Die Gruppe heißt, Referat für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung (RSB).
Im Film werden die Themen Sexualität, Familienplanung und Selbstbestimmung von drei Frauen mit Behinderungen geschildert.

Unter www.frauen-gegen-gewalt.de/hilfe-vor-ort.html könnt ihr Eure Stadt und den Bedarf zur Barrierefreiheit eingeben und bekommt Adressen von Hilfe- und Unterstützungsangeboten.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ erreicht Ihr unter der Nummer 08000 116 016

(1) Kurzfassung der Studie „Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland“ findet Ihr z.B. hier:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/lebenssituation-und-belastungen-von-frauen-mit-beeintraechtigungen-und-behinderungen-in-deutschland/80576