Ein lesenswertes Interview mit Carsten Bender von der TU Dortmund zu sichtbaren und nicht-sichtbaren Behinderungen im Studium und den entsprechenden Beratungsmöglichkeiten findet ihr unter folgendem Link: https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/studium-mit-behinderung-17541119.html
Kategorie: Allgemein

Da wir immer wieder die Erfahrung gemacht haben, dass sich Studierende, die eigentlich in unsere Zielgruppe fallen, vom Namen unseres Referats nicht angesprochen oder gar abgeschreckt fühlen, weil sie doch gar nicht behindert oder chronisch krank seien, sondern „nur“ Depressionen, eine Angststörung, Legasthenie o.ä. haben, haben wir uns nun entschlossen, uns umzubenennen, in der Hoffnung, damit die Hemmschwelle, sich an uns zu wenden, zu verringern.
Denn auch, wenn ihr keinen Schwerbehindertenausweis mit euch tragt, im Rollstuhl sitzt oder eine andere sichtbare Erkrankung habt, kann es Beeinträchtigungen in eurem Leben geben, die euch daran hindern, euer Studium so zu absolvieren, wie ihr es gerne tun würdet. Für all diese Beeinträchtigungen kann es Hilfestellungen geben. Wir sind dazu da, um gemeinsam mit euch heraus zu finden, was euch das Studium mit eurer Beeinträchtigung erleichtern könnte und wie diese Hilfe installiert werden kann. Kommt gerne auf uns zu!

Am kommenden Montag startet das neue Wintersemester an der Uni Bielefeld. Diese schreibt, basierend auf den Vorgaben, die 3G Regel für alle Studierenden vor, die an Präsenzveranstaltungen teilnehmen. Da die Schnelltests ab nächster Woche kostenpflichtig sein werden, könnten auf ungeimpfte Studierende hohe Kosten zukommen. Der AStA betont dazu aber, dass für Studierende, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, weiterhin kostenlose Tests zur Verfügung stehen sollen. Weitere Informationen unter https://www.radiobielefeld.de/nachrichten/lokalnachrichten/detailansicht/asta-der-uni-bielefeld-zu-3-g-kostenlose-tests-in-ausnahmefaellen.html
In der Zeit vom 27.09. – 01.10. und 04.10. – 08.10. richten die Fachschaften gemeinsam mit der Studienberatung und dem Studiendekan der Erziehungswissenschaft eine Blockveranstaltung für all diejenigen aus, die während Corona ihr Studium an der Uni Bielefeld aufgenommen haben. Ziel ist es, den Studierenden Raum zu bieten, ihre Kommiliton*innen und die Uni als Ort kennen zu lernen und mit verschiedenen Themen rund ums Studium in Kontakt zu kommen. Von der Hochschulgruppe LiLiGoesMental gibt es beispielsweise Tipps zur mentalen Gesundheit im Studium.
Die Veranstaltung ist im eKVV unter der Belegnummer 250408 zu finden. Hier findet ihr auch weitere Informationen und könnt euch für die Veranstaltung anmelden.
Am 28. und 30.09. gibt es von 10-18 Uhr die Möglichkeit, sich im Rahmen eines mobilen Impfangebots der Universität Bielefeld, der Fachhochschule, der Stadt Bielefeld und des ASB’s im Gebäude X impfen zu lassen – egal ob Erst- oder Zweitimpfung. Ihr braucht vorher keinen Termin buchen, sondern müsst lediglich euren Impfausweis und einen Lichtbildausweis mitbringen.
Weitere Informationen findet ihr auf der Facebook-Seite der Uni Bielefeld: https://de-de.facebook.com/BielefeldUniversity/
Deutsche Welle: Doppelte Diskriminierung? Frauen mit Behinderung an der Uni
Sie wissen, wie man Barrieren überwindet. Drei Frauen aus Deutschland, Kroatien und dem Irak berichten vom Leben mit Behinderung – und was Corona verändert hat.
https://www.dw.com/de/doppelte-diskriminierung-frauen-mit-behinderung-an-der-uni/a-57991265
Mit der Selbsthilfe-App bietet die BAG SELBSTHILFE seit Anfang des Jahres einen digitalen und nach Indikationen aufgeschlüsselten Zugang zu den Angeboten der 120 Mitgliedsorganisationen und unterstützt damit sowohl die Organisationen als auch chronisch kranke und behinderte Menschen. Ab sofort sind in der App auch interessante und spannende Erklärvideos zur gesundheitsbezogenen Selbsthilfe und zur Arbeit der BAG SELBSTHILFE sowie der Selbsthilfe-Podcast abrufbar.
„Mit Erklärvideos nutzen wir die Möglichkeit beispielsweise auch Menschen mit Migrationshintergrund zu erreichen, ihnen das Prinzip sowie den Mehrwert der Selbsthilfe barrierefrei nahezubringen. Mit den Podcasts können wir spannende Themen aus dem individuellen Blickwinkel unserer Gesprächspartner präsentieren und so Interessierte in die Lebenswelten von Betroffenen hautnah eintauchen lassen“, erklärt Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE.
Die komplette Pressemitteilung findet ihr unter: https://www.bag-selbsthilfe.de/aktuelles/
Aufgrund der Umstellung auf das webbasiertes Bibliotheksmanagementsystem sind Änderungen der Nutzungsbedingungen für Studierende mit Behinderungen notwendig.
Bisher haben Sie aufgrund der Vorlage Ihres Schwerbehindertenausweises besondere Nutzungskonditionen für Ihren Bibliotheksausweis erhalten. Diese sahen eine automatische Verlängerung Ihrer entliehenen Medien vor, Fernleihbestellungen konnten Sie ohne Gebühren aufgeben. Die automatische Verlängerung ist ab sofort nicht mehr möglich. Im Vorfeld werden Sie wie alle Nutzer*innen per Email über die Fälligkeit der Medien informiert. Eine Verlängerung können Sie über Ihr Ausleihkonto durchführen.
Fernleihgebühren werden ab sofort bei Bestellaufgabe auf Ihr Gebührenkonto gebucht. Wir werden diese Gebühren erlassen. Dazu schreiben Sie uns bitte eine kurze formlose Mail an zl.ub@uni-bielefeld.de.
Als besonderen Service können Sie jemand beauftragen, der für Sie Medien entleihen kann. Dieser Person können Sie eine Dauervollmacht erteilen. Für weitere Informationen wenden Sie sich an zl.ub@uni-bielefeld.de
Diese und weitere Informationen finden Sie unter
https://www.ub.uni-bielefeld.de/ub/learn/handicap/

Aktuelle Angebote von Wildwasser Bielefeld e. V. Ab dem 01.07.2021
• Telefonberatung: Dienstags 11 – 13 Uhr/ Donnerstags 15 – 17 Uhr
• WiWa Café: Dienstags 13 – 16 Uhr/ Donnerstags 16 – 19 Uhr/ jeden letzten Mittwoch 18 – 21 Uhr
• Ressourceninsel: Montags 16 – 18 Uhr/ Mittwochs 11 – 13 Uhr
• Persönliche Beratung: nach individueller Absprache
• Onlineberatung: Mail 24/7 / Einzelchattermine online u. nach individueller Absprache/ Gruppenchats online
(wildwasser-bielefeld.beranet.info)
Alle Infos unter:
https://wildwasser-bielefeld.de/willkommen.html
Deutscher Verein empfiehlt verbesserten Zugang zu Leistungen des SGB II für Studierende in besonderen Lebenslagen

Das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche Fürsorge hat im Juni 2021 „Empfehlungen zur Weiterentwicklung und Rechtsvereinfachung im SGB II“ beschlossen. U.a. wird empfohlen, Leistungsansprüche für Studierende in besonderen Lebenslagen zu verbessern, um bestehende Benachteiligungen auszugleichen und Studienabbrüche zu verhindern. Es heißt in der Empfehlung: „Die Sicherung des Lebensunterhalts von Auszubildenden und Studierenden muss über das System der Ausbildungsförderung nach dem BAföG und dem SGB III bedarfsdeckend ausgestaltet werden. Bis dies der Fall ist, empfiehlt der Deutsche Verein, die Regelungen im SGB II für einen ergänzenden Leistungsbezug einheitlich für alle Ausbildungsformen auszugestalten. Dies muss auch für Studierende gelten, die nicht bei ihren Eltern wohnen und insbesondere aufgrund besonderer Lebenslagen nur eingeschränkte Verdienstmöglichkeiten haben.“ Die Empfehlungen des Deutschen Vereins werden von Vertreter/innen der Kommunen, der Freien Wohlfahrtspflege, der Bundes- und Landesregierungen, der Wissenschaft und aus weiteren Organisationen und Institutionen gemeinsam erarbeitet. Das DSW war aktiv an der Entwicklung der Empfehlung beteiligt.
Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Weiterentwicklung und Rechtsvereinfachung im SGB II (Punkt Studierende S. 3)
Problemaufriss der IBS „Leistungen für Studierende in besonderen Lebenslagen – Anpassungsbedarf im Rahmen des SGB II“
Quelle:
Den ausführlichen Text zur Stellungnahme findet ihr hier als PDF-Download:https://www.deutscher-verein.de/de/download.php?file=uploads/empfehlungen-stellungnahmen/2021/dv-24-20_weiterentwicklung-sgb-ii.pdf
Vor dem Wintersemester Hochschulrektoren fordern Impfkampagne für Studierende
Ohne Impfung kein Präsenzsemester: Rektoren mehrerer Hochschulen verlangen spezielle Impfaktionen für Studierende – denn die wurden von der Politik bisher weitgehend ignoriert.
Ein Artikel von Spiegel.de
Den gesamten Artikel findet ihr hier:

*English version below*
Liebe Studis,
wie geht es euch im aktuellen “Corona-Semester”? Was läuft gut bei euch? Was könnte besser sein? Wir möchten wissen, wie es euch in der aktuellen Situation geht und starten deshalb die erste studentisch organisierte deutschlandweite Befragung zum Studieren während der Corona-Pandemie und zur Gesundheit der Studierenden.
Mit der Teilnahme leistet ihr einen wichtigen Forschungsbeitrag und einen großen Beitrag zur Unterstützung der Gesundheitsförderung an Hochschulen!
Ihr könnt außerdem an der Verlosung von 200 Gutscheinen für eine einmonatige Nutzung der Meditations-App 7Mind oder von vier 50€-BestChoice-Gutscheinen (Universalgutscheine) teilnehmen.
Die Befragung ist auf Deutsch und auf Englisch verfügbar:
ww3.unipark.de/uc/gesundstudieren
ww3.unipark.de/uc/healthystudent
Vielen Dank im Voraus für eure Teilnahme!
Dear Students,
How are you doing in the current “COVID-19 semester”? What’s going well? What should be improved? We are very interested in how you are doing in the ongoing situation. Therefore, we are launching the first student-organised nationwide survey on studying during the COVID-19 pandemic and on student health. By taking part, you are contributing to important research and making a major contribution to supporting health promotion at universities!
After filling out the questionnaire, you can take the chance to win 200 vouchers for a month’s use of the meditation app 7Mind or four 50€ BestChoice vouchers (universal vouchers). The survey is available in German and English:
ww3.unipark.de/uc/healthystudents
ww3.unipark.de/uc/gesundstudieren
Thank you in advance for your participation!
Direkter Link zur Umfrage:
http://ww3.unipark.de/uc/gesundstudieren/?fbclid=IwAR31B-ua6mgH_Q3n59ElCD_ADp-03Sf_Du-xJv2UIspFCXeOKo6u8AMYG5g
Studierende kritisieren Bielefelder Corona-Aktionsplan
Beitrag vom Freitag, 18.06.2021
Der Corona Aktionsplan „Bielefeld hält zusammen“ hat die Studierenden nicht genug im Blick – so lautet die Kritik der Fachschaften der Uni Bielefeld. Kritisiert wird unter anderem, dass die Studierenden nicht bei den Plänen involviert wurden. Stattdessen würden sie dafür benutzt, die vereinbarten Ziele zu erreichen – zum Beispiel zur Unterstützung in den Schulen. Die psychischen und finanziellen Schwierigkeiten, die die Studierenden durch die Krise davontrügen, würden im Aktionsplan nicht genug beachtet, heißt es weiter.
Zwar begrüßen die Verfasser des Briefs insgesamt den Plan, fordern aber für ihre Gruppe mehr Unterstützung und zudem eine Erstattung für das Semesterticket.
Die Stadt Bielefeld hat als eine der bundesweit ersten Großstädte einen Corona-Aktionsplan entwickelt. Mit insgesamt 60 Maßnahmen sollen die bildungspolitischen und sozialen Folgen der Pandemie abmildern. Kinder und ihren Eltern soll der Plan den Einstieg in einen normalen Alltag erleichtern. Damit soll eine weitere Spaltung der Gesellschaft verhindert werden, heißt es. Besonders für ohnehin benachteiligte Gruppen hätten Schulschließungen, Kontaktbeschränkungen und fehlende Freizeitangebote negative Folgen.
Quelle: https://www.radiobielefeld.de/…/studierende-kritisieren…

