Über uns

Unter diesem Menüpunkt erfährst du, wie du mit uns in Kontakt treten kannst. Außerdem kannst du dich über unsere Sprechzeiten informieren und das Impressum dieser Homepage lässt sich hier auch finden.

Wir vom RSB bieten Beratung in Form von Peer Counseling an

Was versteht man darunter und wo sind die Unterschiede zu anderen Beratungsformen?

  • Peer Counseling bedeutet, dass Betroffene andere Betroffene beraten. Wir vom RSB haben alle eine Behinderung/chronische Erkrankung und Studienerfahrung an der Universität Bielefeld.
  • Die Tatsache, dass „Peers“ gemeinsame Lebenserfahrungen gemacht haben, ermöglicht einen Austausch in einer Atmosphäre von Vertrauen und Offenheit. Es macht für viele einen Unterschied, ob man über gemeinsame Erfahrung verfügt, oder nur theoretisch Bescheid weiß. Häufig liegt darin der Unterschied, da es sich in einer Beratung mit gleichfalls Betroffenen um eine Begegnung auf Augenhöhe handelt, in der es kein Machtgefälle gibt.
  • Wir bieten unabhängige, parteiliche Beratung an. Unser Ziel ist die Unterstützung behinderter/chronisch kranker Studierender bei der Wahrnehmung ihrer Rechte bei Nachteilsausgleichen, Hilfsmitteln, Studienassistenz und anderen Möglichkeiten. Wir können keine individuelle rechtlich verbindliche Beratung anbieten, aber Wege aufzeigen, wie man an nötige Unterstützung kommt.
  • Die Situation Studierender mit Behinderung ist eine besondere und kann noch dadurch erschwert werden, dass manche Behinderungen unsichtbar sind, schwer für andere nachvollziehbar oder aus Sicht der Betroffenen stigmatisierenden Charakter haben. Das verhindert oftmals einen offenen Umgang mit den daraus resultierenden Einschränkungen im Studium. Daher kommen betroffene Studierende oft erst sehr spät oder gar nicht in Beratungen und wissen dadurch auch nicht von möglichen Nachteilsausgleichen oder anderen Hilfen. Es kann zu Studienabbrüchen kommen, obschon die Betroffenen grundsätzlich in der Lage sind, ein Studium zu absolvieren. Wir bieten Beratung an, um gemeinsam zu schauen, welche Möglichkeiten es gibt, um Studierende mit Behinderung/chronischer Erkrankung zu unterstützen. Wichtig ist es uns, den Einzelnen in seiner persönlichen Lage individuell zu sehen und keine pauschalen Konzepte aufzuzeigen.